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Horst Liebing vom soq.de Team mit Sieg in Offenburg

30.07.2009

Der 75jährige Horst Liebing aus Calw sicherte dem soq.de-Team den Sieg in seiner Altersklasse auf der sogenannten S-Distanz. Für die rund 52 Kilometer lange Strecke benötigte Liebing 3:04 Stunden. Der Offenburger Triathlon war erst der zweite Triathlon in seiner sportlichen Karriere. „Meine größte Sorge gilt dem Schwimmen. Als ich hörte, dass das Schwimmen mit Neo erlaubt ist, war ich absolut erleichtert“ meinte der 75jährige nach dem Rennen. Für die 1500 Meter benötigte Liebing 37 Minuten. Der erste Wechsel dauerte mit rund acht Minuten relativ lange. Obschon alles bestens vorbereitet, muss gut Ding Weile haben. Auf der Radstrecke war Horst Liebing dann nicht mehr zu stoppen. Er baute seinen Vorsprung auf den einzigen Konkurrenten in seiner Altersklasse weiter aus und ließ auch noch viele gestandene Triathleten hinter sich. Nach dem Ritt auf dem Rad folgte ein schneller Wechsel und beim abschließenden 10 Kilometer-Lauf rannte der 75jährige noch 57 Minuten. „Ich bin überglücklich, diesen Tag miterleben zu dürfen“. Überwältigt von den Emotionen eines engagierten Ausdauersportlers nahm das älteste soq-team-Mitglied die herzlichen Glückwünsche von Ungerman persönlich entgegen. Unterstützt wurde Liebing vor, während und nach dem Rennen von seiner Tochter Gritt, die dem Vater den Triathlon vor ein paar Jahren ans Herz legte. Gelaufen ist Liebing schon immer, irgendwann kam dann das Rad fahren hinzu. Das erste sportliche Highlight erlebte die Familie beim Ostseeman 2006, bei dem die Familie als Staffel antrat und der damals 72jährige die 180 Kilometer Radstrecke beackerte. Im letzten Jahr folgte dann die Premiere auf der Triathlonstrecke mit einem Start beim Heinerman in Darmstadt.  Dieses Jahr stand ganz im Zeichen des Offenburger Triathlons. Nach seinen weiteren sportlichen Zielen gefragt, bleibt Horst Liebing bescheiden. Einen Start beim Altburger 10.000 Meter Lauf steht in diesem Jahr noch auf dem Programm, doch seine Träume führen ihn zum 70.3 Rennen in Wiesbaden. Auf die Frage, was er denn tun würde, sollte er sich für die WM qualifizieren, antwortet er trocken: „Dann muss ich wohl nach Amerika fliegen. Aber ohne meine Tochter geht das natürlich nicht.“

 

Quelle: http://blog.soq.de/Triathlon/Sieg-fuer-soqde-Team-beim-Offenburger-Triathlon/