Bereits in der zweiten Runde setzte sich der Titelfavorit, der Südafrikaner Burry Stander, von Litscher ab und fuhr ab da ein einsames Rennen bis zu seinem ersten Titelgewinn.
Der Franzose Alexis Vuillermoz überholte den U23-Fahrer in der dritten Runde. Der von Rückenschmerzen geplagte SKS-Nachwuchsfahrer fuhr unbeirrt seinen Rhythmus weiter und erreichte mit einem Abstand von knapp zweieinhalb Minuten auf den Sieger das Ziel. "Ich wollte eine Medaille und habe für heute das Maximum heraus geholt." bilanzierte der Bronzemedaillengewinner sein Rennen. Der amtierende Europa- & Schweizermeister Fabian Giger kam mit knapp fünfeinhalb Minuten Rückstand als respektabler achter ins Ziel. Der dritte Schweizer im Bunde des M.I.G.- Teams, Pascal Meyer, erreichte Platz 37.
Super Start von Wenzel Böhm- Gräber
Für Markus Schulte-Lünzum, amtierender Deutscher Meister bei den Junioren, verlief das Rennen alles andere als optimal. Ein Startplatz im hinteren Drittel und ein Sturz im vorderen Feld sorgten dafür, dass Markus bereits in der Startphase viel Zeit verlor. Als ca. 60. fuhr er in den ersten Singletrail ein, der sich aufgrund dicker Felsbrocken nur flüssig fahrend bewältigen ließ. Für Markus hieß das, den ganzen Trail laufend zu bewältigen. Beim Aufspringen auf das Rad sorgte zu guter Letzt noch ein Defekt für einen anschließenden Stopp in der Technikzone, dass der Deutsche das Rennen von hinten bestreiten musste. Letztendlich reichte es noch für Platz 34. „Ich habe echt noch gekämpft, aber da waren schon alle Chancen verspielt.“ fasst der enttäuschte SKS Fahrer das Rennen zusammen. Für Wenzel Böhm Gräber verlief das Rennen von Anfang an deutlich besser. „In der Startphase haben sich vor mir immer Lücken aufgetan, in die ich hineinfahren konnte.“ Mit einem Abstand von sechs Minuten fuhr der Wiesbadener auf einen respektablen 16. Platz und 5. des jüngeren Jahrgangs.
Ausblick auf die nächsten Rennen
Nachdem die Deutschen bereits wieder heim gekehrt sind, werden die Schweizer im späten Abend ihre Heimat wieder erreichen. Am kommenden Wochenende steht dann der vorletzte Worldcup in der Schweiz an, bei dem es wieder auf ein Neues los gehen wird und um Platzierungen & Punkte gefightet wird.